| Bericht IÖSTM Wolfgangsee 08 |
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| Sunday, 22 June 2008 | |
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IÖSTM Finn, Union Yacht Club Wolfgangsee, 12. – 15.06.2008 Zur IÖSTM in der Finnklasse fand sich ein hochkarätiges Starterfeld von 56 Finnisten aus 7 Nationen (CZE, HUN, SLO, GER, NED, ITA, AUT) am Wolfgangsee ein. Unter diesen waren auch 3 Finnsegler, die sich bereits für die Olympischen Spiele in China qualifiziert haben (eigentlich waren es 4, denn Florian Raudaschl wird das sicher in Kiel nachholen). Die Karat des Windes konnten leider nicht mit der des Teilnehmerfeldes mithalten. Durch die wechselhaften Wetterbedingungen konnte sich weder der berühmte Brunnwind, noch der Westwind entsprechend durchsetzten. Entsprechend „würzig“ (einige würden vielleicht sogar schweinisch dazu sagen) waren die Winde am ersten Regattatag. Das stellte auch den Wettfahrtleiter vor schwiegige Herausforderungen. Ehrlich gesagt hätte ich nicht um viel Geld meinen Finn mit dem Startschiff tauschen wollen. Trotz der oben beschriebenen Bedingungen wurden an diesem Tag drei Wettfahrten gesegelt. Am nächsten Tag sah es windmäßig nicht viel besser aus, bis eine leichte Brise aus Süd ansprang. Bei 1-2 Windstärken wurde gestartet. Die meisten Einheimischen schlugen sich auf die linke Seite (bei Südwind muss man zum Hochzeitskreuz !). Aber an diesem Wochenende war auch der Südwind nicht meht das was er war und so kam es, dass die ersten an der Luvtonne (Flo Raudschl – wie kommt der überhaupt als Einheimischer auf die Idee nach rechts zu fahren ?; und Gerhard Gfreiner) von der rechten Seite kamen. Einzig der Autor konnte sich mit knapper Not von links nach rechts retten und ging als Dritter um die Tonne. Am Vorwind musste man als Hobbysegler mit Bewunderung feststellen welchen Vortrieb die Cracks entwickeln konnten. Die Pumpversuche des Autors erhöhten den Geschwindigkeitsunterschied zusätzlich (was Hänschen nicht lernt lern Hans nimmermehr). Als die ersten die Leetonne erreichten drehte der Wind auf West und es ging wieder mit Vorwind weiter - bis ins Ziel. Nach dem Einlaufen gab es das eine oder andere Murren des einen oder anderen Seglers. Dieses Verflog allerdings augenblicklich, als das Freibier rann und sich die Gläser füllten. Finnsegler sind halt doch ein umgängliches Völkchen und beherrschen noch dazu die Kunst sich den Wind im Nachhinnein schön zu saufen. Der Samstag hielt es so wie der Donnerstag – 2 würzige Wettfahrten bei Brunn- / Westwind ! Am Sonntag konnte sich dann doch noch unser geliebter Brunnwind entwickeln – leicht aber schön ! Diese Wettfahrt war von einem harten Zweikampf zwischen Flo Raudaaschl und Michael Maier (CZE) gekennzeichnet. Beide waren vor dieser Wettfahrt punktegleich. Flo konnte sich mit einer souveränen Leistung durchsetzten und setzte sich damit an die Spitze des Gesamtklassement (Gratulation !). Damit konnte die letzte Wettfahrt noch für einen versöhnlichen Regattaausklang sorgen. Beim Blick auf die Ergebnisliste muss man feststellen, dass wieder die Guten vorne sind – das beruhigt, ist es doch ein untrüglicher Beweis, dass Segeln keine Glücksritterei ist ! Der UYCWg präsentierte sich wieder als perfekter Gastgeber. So gab es nach den Wettfahrten immer Freibier und drei Mal super Essen – da macht Segeln Spaß ! AUT 303 |
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| Last Updated ( Tuesday, 24 June 2008 ) |

